Kanton/Staat Archive - SFVZ
Der Sportfischerverein Zürich wurde 1928 gegründet und zählt mit mehr als 100 Mitgliedern zu einem der grössten Fischervereine im Kanton Zürich. Wir setzen uns für Nachhaltigen Umgang mit dem Lebensraum Wasser aktiv ein und ermöglichen den Mitgliedern viele Vorteile für ihr Hobby.
Fischen, Verein, Sportfischen, Zürich, Fluss, Sihl, Glatt, Limmat, Fliessgewässer, Angeln
107
archive,category,category-kantonstaat,category-107,ajax_fade,page_not_loaded,,select-theme-ver-3.2.2,menu-animation-underline,fs-menu-animation-underline,wpb-js-composer js-comp-ver-6.0.3,vc_responsive

Kanton/Staat

Zu viele Pflanzenschutzmittel in kleinen Bächen

Dübendorf, 02.04.2019 – Zwei Studien der Eawag und des Oekotoxzentrums zeigen erneut, dass Gewässer in landwirtschaftlich genutzten Einzugsgebieten stark mit Pflanzenschutzmitteln belastet sind. Die Konzentrationen einzelner Stoffe stellen über Monate hinweg ein Risiko für chronische Schäden dar und liegen längere Zeit über Werten, ab denen für Pflanzen und Tiere im Wasser ein akut toxisches Risiko besteht. In den meisten Proben wurden 30 oder mehr verschiedene Wirkstoffe gemessen. Untersuchungen der Artenvielfalt in den Bächen und Biotests bestätigen die Gefahr, welche von diesen Stoffgemischen ausgeht.

 

Zum Beitrag

 

Quelle: Schweizerische Eidgenossenschaft

Den Fischen geht im See die Luft aus

Über das Abwasser landen viele Medikamente in Flüssen und Seen. Im trockenen Sommer hat sich dieses Problem zugespitzt: Die Fische leiden deswegen unter Sauerstoffmangel.

 

Zum Beitrag

 

Quelle: Blick

Überraschender Fund von Schadstoffen in Flohkrebsen

Flohkrebse sind in Schweizer Gewässern Insektiziden, Arzneimittelrückständen und anderen Spurenstoffen ausgesetzt und reichern diese in ihrem Körper an. Immerhin: Werden Kläranlagen aufgerüstet, weisen die Tierchen praktische keine Spurenstoffe mehr auf. Das zeigt eine neue Eawag-Studie.

 

Zum Beitrag

 

Quelle: Eawag

Befristetes Äschenfangverbot auf dem Zürcher Kantonsgebiet bis 2019

Der Äschenbestand im Kanton Zürich wurde im Sommer 2018 durch die hohen Wassertemperaturen in noch unbekanntem Ausmass geschädigt. In der ersten Augusthälfte wurden
am Rhein zwischen Schaffhausen und Eglisau über 3 Tonnen tote Fische, hauptsächlich Äschen und teilweise Forellen, aufgefunden und eingesammelt.

 

Die Vertreterinnen und Vertreter der Fischereifachstellen der Kantone Thurgau, Schaffhausen und Zürich haben anlässlich ihrer Sitzung vom 16. August 2018 die ausserordentliche
Lage besprochen und sind in Übereinstimmung mit der Kommission zur Rettung der Rheinäsche zum Schluss gelangt, ein vorerst auf ein Jahr beschränktes Fischereiverbot
auf Äschen im Rhein zu erlassen.

 

In der Limmat, der Sihl, der Thur und auf dem zürcherischen Reuss-Abschnitt wurden keine, bzw. nur wenige tote Äschen festgestellt. Angesichts der über Wochen kritischen und während mehreren Tagen für Äschen lethalen Wassertemperaturen ist aber davon auszugehen, dass auch diese Bestände in noch unbekanntem Ausmass geschädigt wurden.

 

Das Ausmass der Schädigung wird sich erst abschätzen lassen, wenn im Sommer 2019 Bestandeserhebungen (Larvenzählungen) durchgeführt werden können — zwar ist die Menge der eingesammelten toten Fische kleiner als 2003, doch ist das zu einem grossen Teil darauf zurückzuführen, dass der diesjährige Bestand ebenfalls kleiner war. In dieser Situation hat die Erhaltung der Art absoluten Vorrang vor den Interessen der nachhaltigen
fischereilichen Nutzung.

 

Gemäss Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Fischerei vom 21. Juni 1991 (SR 923.0) können die Kantone zum Schutze gefährdeter Arten und Rassen Massnahmen wie Fangverbote anordnen. Sie sind zur Verlängerung der Schonzeiten verpflichtet, wenn dies zur Wahrung der nachhaltigen Nutzung einheimischer Fischbestände notwendig ist (Art. 1 Abs. 3 der Verordnung zum Bundesgesetz über die Fischerei vom 24. November 1993, SR 923.01). § 43 des Gesetzes über die Fischerei vom 5. Dezember 1976 (LS 923.1) ermächtigt die zuständige Direktion, bei Eintritt aussergewöhnlicher Verhältnisse die Fangausübung einzuschränken.

 

 

Zur Publikation

 

Quelle: Fischerei- und Jagdverwaltung des Kantons Zürich

Roadmap Fischwanderung

Fische sind darauf angewiesen, dass sie frei wandern können. In Fliessgewässern wird dies vielerorts durch Kraftwerke erschwert. Bis 2030 muss die Fischgängigkeit an den Wasserkraftanlagen in der Schweiz wiederhergestellt sein. Die Roadmap zeigt wichtige Schritte bei der Wiederherstellung der Durchgängigkeit, stellt bedeutende Wanderfische und deren Lebensräume vor und illustriert zeitgemässe Sanierungsprojekte.

 

 

 

 

Roadmap als PDF

 

 

Zum Beitrag

 

 

Quelle: BAFU

Populationsgenetische Untersuchung der Forellen im Kanton Aargau

Die lesenswerte Studie zur Thematik «Populationsgenetische Untersuchung der Forellen im Kanton Aargau» wurde verständlich in den beiden Beiträgen der Aargauer Zeitung auf den Punkt gebracht (siehe weiter unten). Der Aargauische Fischereiverband hat auf ihrer Webseite ebenfalls einen Beitrag erstellt und ein Direktlink zur Studie ist hier noch zu finden.

Zum Beitrag des AFV

 

Zur Studie

 

Tradition verfehlt Zweck: Das Aussetzen von Forellen ist für die Katz

Seit Jahrzehnten werden in Aargauer Bächen und Flüssen Hunderttausende Fische ausgesetzt. Doch der grosse Aufwand ist nicht von Erfolg gekrönt, wie nun eine wissenschaftliche Untersuchung beweist.

Zum 1. Beitrag der AZ

 

Sinnloses Forellenaussetzen: «Das kann auch eine Chance sein»

Die Folgen der Studie wird insbesondere auch August Nadler spüren. Er ist der letzte Aargauer Fischzüchter, der Forellen fürs Aussetzen in die Gewässer züchtet.

Zum 2. Beitrag der AZ

 

Unsere Projekte mit Fischbesatz beruht auf Jährlinge welche aus dem betreffenden Gewässer stammen. Das Projekt ist aber noch immer am laufen und es kann unter Vereinsprojekte verfolgt werden.

 

Quelle: Aargauer Zeitung / Aargauischer Fischereiverband

Ethischer Umgang mit Fischen

Vor dem Hintergrund von Überfischung und Intensivierung der Fischzucht fokussiert die öffentliche Diskussion auf eine nachhaltige Nutzung von Fischen. Die Frage, ob wir gegenüber dem einzelnen Fisch ethische Pflichten haben, bleit weitgehend ausgeblendet. Müssen wir Fische moralisch berücksichtigen, unabhängig davon, ob sie uns nützen? Welche Kriterien entscheiden darüber? Erfüllen Fische diese Kriterien?

Der Bericht vom EKAH kann Hier gelesen werden.

Kommentar vom Präsidenten:
Ich gehe davon aus, dass mittelfristig das Freiangelrecht in Frage gestellt wird, bzw. eine Diskussion über Sinn und Unsinn der aktuellen Praxis der SaNa – Pflicht (keine SaNa – Pflicht für Freiangler, Tageskarten- und Gastkarteninhaber (<1 Monat) und Gastfischer) geführt wird.

Verzicht auf Kiemenschnitt bei Kleinfischen

Das BAFU hat im Dezember 2014 unter dem Titel „Vollzugshilfe Angelfischerei“ die Thematik Kiemenschnitt bei Kleinfischen aufgenommen bzw. konkretisiert. Dabei wird verfügt, dass Fische unter 22cm ohne nachfolgende Entblutung getötet werden können – der Kanton Zürich hat jetzt nach Absprache mit den Nachbarkantonen (Zürichsee) dieser Vollzugshilfe zugestimmt.

D.h. Fische unter 22cm müssen nicht unbedingt mittels Kiemenschnitt entblutet werden.
Detailierte Informationen findet ihr in der Rubrik Wissenswertes oder Hier